Loopscape
Gemälde 0
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uNendlich

o.T. (Feuerleiter)
Acryl und Pigmenttusche / Leinwand
57 x 41 cm, 2012

o.T. (Wassergeist)
Acryl und Pigmenttusche / Leinwand
48 x 74 cm, 2012
Das komplexe Miteinander zweier im Werk jeweils für sich klar definierter Medien - Zeichnung und Malerei - stellt eine Weiterentwicklung des Konzeptes dar, Komposition zu überwinden.
vgl. Loopscape-Gemälde

Der Rapport-Aspekt der Loop wird noch stärker betont. Die Zeichnung wird nur noch temporär von Malerei verdeckt; schlussendlich bildet sie in modifizierter Form die oberste Schicht.

Im Unterschied zu den Loop-Gemälden ist die Malerei ebenso wie die Zeichnung vom Dienst am Bild befreit.
Präzise gezeichnete Netzwerke auf Loop-Basis schmiegen sich den „monochromen“ (in Wahrheit schillernd vielschichtigen) Malereien an. Ihr Glanz und die geringen Kontraste bewirken, dass die Zeichnung je nach Betrachtungswinkel mal heller, mal dunkler wirkt als die Malerei, oder vorübergehend in ihr aufgeht.
Die hell-dunkel angelegte Pseudo-Dreidimensionalität der Zeichnung interferiert
subtil mit dem realen Relief der organischen Farbfluss-Struktur. Unschärfe wird durch
Schärfe sichtbar und umgekehrt.
Nachtrag 2017: Bilder der Entfernung
Die Werke entfernen sich durch semi-transparente Überlagerungen von früheren Bildstadien, in denen pseudo-genialische Formen dem generell überpersönlichen Werkansatz im Weg standen.
Beispiel unten: Himmlische Säfte 1, 2004, Acryl/Leinwand, 41 x 51 cm
Was bedeutet überpersönlich?
Ähnlich wie beim Goldenen Schnittes wird versucht, dem Subjektivismus etwas Objektives entgegenzusetzen. Nicht im Sinne einer geheimen Formel, eines ästhetischen Patentes, durch dessen Besitz und Protektion man sich von den Anderen und dem Anderen abgrenzt, sondern im Sinne von Verbundenheit - verbindend in horizontaler und vertikaler Richtung, symbiotisch dargestellt als diagonale Orientierung.